Die Himmelsleiter Schrems: Dein Weg zum schönsten Weitblick über das Waldviertler Moor

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Die Himmelsleiter Schrems bietet 108 Stufen Panoramablick über den Naturpark Hochmoor. Perfekt für Wanderer – und nur wenige Gehminuten vom Baumhaus-Resort Edelforst entfernt.

Es gibt Orte, an denen die Zeit langsamer wird. An denen du stehst, atmest – und plötzlich merkst, wie weit die Welt eigentlich ist. Die Himmelsleiter Schrems ist so ein Ort. 108 Stufen über dem Moor, der Wind in den Haaren, unter dir eine Landschaft, die aussieht wie aus einer anderen Zeit.

Wer im Waldviertel nach einem Moment der Klarheit sucht, findet ihn hier oben. Und wer im Edelforst übernachtet, hat diesen Moment quasi vor der Haustür.

Was dich oben erwartet

Der Naturpark Hochmoor erstreckt sich unter dir wie ein weiches, grünes Meer. Keine Bergspitzen, keine dramatischen Felsen – nur Weite. Stille Wasserflächen, in denen sich der Himmel spiegelt. Moospolster in allen Grüntönen. Birken, die wie weiße Striche aus dem Dunkel des Moorwaldes ragen.

Das Besondere: Du stehst nicht über der Landschaft – du stehst mittendrin. Die Himmelsleiter ist kein klassischer Aussichtsturm, der auf einem Hügel thront. Sie wächst direkt aus dem flachen Moor heraus. 58 mächtige Fichtenstämme, paarweise aufgestellt, tragen eine schmale Plattform in knapp 20 Metern Höhe.

Von oben siehst du, wie das Moor atmet. Wie sich die Farben je nach Tageszeit verändern – von den kühlen Blautönen des frühen Morgens bis zum warmen Gold des späten Nachmittags. Du siehst die alten Torfstiche, die sich längst mit Wasser gefüllt haben. Den dunklen Saum des Nadelwaldes am Horizont. Und an klaren Tagen reicht dein Blick weit, weit ins Waldviertel hinein.

Das ist kein Ausflug für schnelle Selfies. Das ist ein Ort zum Ankommen.

Vom Baumhaus zum Moorblick: Dein Basislager im Edelforst

Hier kommt der Clou: Du musst für dieses Erlebnis nicht extra anreisen, parken, planen. Wenn du in einem unserer Baumhäuser im Edelforst übernachtest, trennen dich nur wenige Gehminuten vom Naturpark Hochmoor.

Stell dir vor: Du wachst auf, irgendwo zwischen den Wipfeln. Dein erster Kaffee auf der privaten Terrasse, während unter dir der Wald erwacht. Dann schlüpfst du in bequeme Schuhe und spazierst hinüber zur Himmelsleiter. Kein Auto, kein Stau, keine Parkplatzsuche. Einfach losgehen.

Unsere Baumhäuser im Edelforst bringen dich schon hoch hinaus in die Baumkronen – aber die Himmelsleiter setzt dem Ganzen noch die Krone auf. Mit ihren knapp 20 Metern überragt sie selbst die höchsten Bäume. Erst das Erwachen über den Wipfeln, dann der Weitblick über das Moor. So beginnt ein perfekter Tag im Waldviertel.

Das macht Edelforst zum idealen Basislager: Du wohnst im Luxus, mitten in der Natur – und hast eines der schönsten Ausflugsziele der Region direkt vor der Tür. Warum also weit fahren, wenn das Besondere so nah liegt?

Der Aufstieg: 108 Stufen, die sich lohnen

Seien wir ehrlich: 108 Stufen sind nicht nichts. Die Himmelsleiter fordert dich – aber sie belohnt dich auch.

Die Treppe aus verzinktem Stahl windet sich zwischen den mächtigen Fichtenstämmen nach oben. Zwischenpodeste laden zum Verschnaufen ein. Mit jedem Absatz verändert sich die Perspektive: Erst siehst du nur Holz und Himmel, dann tauchen die ersten Baumwipfel unter dir auf, und schließlich öffnet sich der Blick über das gesamte Moor.

Architekt Manfred Rapf hat hier etwas geschaffen, das mehr ist als ein Bauwerk. Die Himmelsleiter wurde 2002 mit dem Niederösterreichischen Holzbaupreis ausgezeichnet – und wenn du oben ankommst, verstehst du warum. Diese Konstruktion ist halb Skulptur, halb Aussichtswarte. Sie fügt sich ins Moor ein, ohne es zu dominieren.

Für wen ist der Aufstieg geeignet?

Normal fitte Erwachsene und Kinder ab etwa fünf Jahren bewältigen die Stufen problemlos. Nimm dir Zeit, genieße den Weg. Das ist keine Herausforderung, die bezwungen werden will – das ist ein Weg, der erlebt werden möchte.

Wandern in Schrems: Der Naturpark als Tagesausflug

Die Himmelsleiter ist das Highlight – aber der Naturpark Hochmoor hat noch mehr zu bieten. Wer die Gegend rund um Schrems richtig erwandern will, nimmt sich einen halben oder ganzen Tag Zeit.

Route 1: Der Hochmoor-Rundweg Etwa 3,5 Kilometer, Gehzeit rund 1,5 Stunden. Der Weg führt vom Besucherzentrum UnterWasserReich durch den Moorwald zur Himmelsleiter und zurück. Unterwegs siehst du verschiedene Stadien der Moor-Regeneration – von offenen Wasserflächen bis zu dichten Moospolstern. Ideal für einen entspannten Vormittag.

Route 2: Der Naturparkweg Rund 11 Kilometer, Gehzeit etwa 3,5 Stunden. Diese Runde führt über Langschwarza, Neuhöf und den ehemaligen Steinbruch Brombühel. Für alle, die sich richtig bewegen wollen – und dabei noch mehr vom Waldviertel sehen möchten.

Das Schöne: Der Naturpark ist flach. Praktisch kein Höhenunterschied auf den Wegen. Das macht diese Routen auch für Familien und ungeübte Wanderer attraktiv.

Die beste Zeit für deinen Besuch

Das Moor verändert sein Gesicht mit den Stunden. Je nachdem, was du suchst, lohnen sich unterschiedliche Tageszeiten:

Früher Morgen, vor 9 Uhr Nebel zieht über die Wasserflächen. Die Luft ist kühl und feucht, die Farben gedämpft. Wenige Menschen unterwegs. Perfekt für Fotografen und alle, die absolute Stille suchen. Als Edelforst-Gast hast du hier einen entscheidenden Vorteil: Du bist schon da. Während andere noch im Auto sitzen, stehst du bereits oben.

Vormittag, 9 bis 12 Uhr Der Nebel hat sich aufgelöst, die Sonne wärmt. Klare Sicht, angenehme Temperaturen. Die beste Zeit für Familien und alle, die den Ausblick entspannt genießen wollen.

Später Nachmittag, ab 16 Uhr Das Licht wird golden, die Schatten länger. Eine besonders stimmungsvolle Zeit, um den Tag ausklingen zu lassen – bevor du zurück zu deinem Baumhaus spazierst.

Praktische Infos auf einen Blick

Öffnungszeiten: Die Himmelsleiter ist von April bis Ende Oktober bei Schönwetter frei zugänglich. Kein Eintritt, keine Reservierung nötig. Bei starkem Wind, Gewitter oder Nässe kann sie gesperrt sein.

Parken: Wer nicht im Edelforst wohnt: Der Parkplatz am UnterWasserReich (Moorbadstraße 4, 3943 Schrems) ist kostenlos. Von dort sind es etwa 15 Minuten Fußweg zur Himmelsleiter.

Die Zahlen:

  • 108 Stufen bis zur Plattform

  • 18,4 Meter Plattformhöhe

  • 58 Fichtenstämme tragen die Konstruktion

  • 42 Meter Gesamtlänge

Das UnterWasserReich Das Besucherzentrum des Naturparks bietet eine interaktive Ausstellung über Moore und Teiche, einen Wassergarten, ein Fischotter-Gehege und ein Café. Ein guter Startpunkt – oder Abschluss – für deinen Besuch.

Warum das Moor so besonders ist

Der Naturpark Hochmoor ist Teil eines der letzten großen Moorgebiete Niederösterreichs. 300 Hektar umfasst das Schremser Moor insgesamt, 119 davon stehen unter Naturschutz.

Früher wurde hier Torf abgebaut. Heute darf sich das Moor erholen. Und wenn du von der Himmelsleiter hinunterblickst, siehst du diese Regeneration mit eigenen Augen: Wasserflächen, die sich in alten Torfstichen gebildet haben. Junge Birken, die langsam Fuß fassen. Moospolster, die Jahr für Jahr wachsen.

Das Gebiet ist als Ramsar-Schutzgebiet international anerkannt und Teil von Natura 2000. Hier leben Moorfrösche, tanzen seltene Libellen über dem Wasser, blühen Sumpfschwertlilien und Sonnentau – eine fleischfressende Pflanze, die auf den nährstoffarmen Böden ihre Nische gefunden hat.

Das Moor ist kein toter Ort. Es lebt, es atmet, es verändert sich. Und die Himmelsleiter gibt dir die Perspektive, das zu sehen.

Ein Ort, der in Erinnerung bleibt

Es gibt Ausflüge, die man macht und wieder vergisst. Und es gibt Orte, die sich einprägen. Die Himmelsleiter Schrems gehört zur zweiten Kategorie.

Nicht weil sie spektakulär wäre im lauten Sinn. Sondern weil sie etwas Seltenes bietet: einen Moment der Ruhe, einen Blick in die Weite, ein Gefühl von Raum. Im Waldviertel gibt es viele schöne Ausflugsziele – aber nur wenige, die so nachklingen wie dieser Aussichtsturm über dem Moor.

Manche Menschen kommen hierher und nutzen die 108 Stufen als Sportgerät – zehnmal hoch, zehnmal runter. Andere stehen einfach nur oben und schauen. Manche Paare haben hier geheiratet, zwischen Himmel und Moor.

Für Gäste des Edelforst ist dieser Ort ein natürlicher Teil des Aufenthalts geworden. Ein Morgenritual. Eine Nachmittagswanderung. Ein Ort, der zum Waldviertel gehört wie die Granitfelsen und die stillen Wälder.

Die Himmelsleiter wartet. Und wir im Edelforst auch.

Thomas Mang

Geschäftsführer & Gründer

Thomas Mang ist Unternehmer im Bereich Hospitality und Geschäftsführer der edelførst Baumhäuser. Er entwickelt und betreibt mehrere Projekte, die für außergewöhnliche Aufenthalte stehen. Seine größte Motivation ist es, Orte zu schaffen, die Menschen glücklich machen und einzigartige Emotionen vermitteln. Die Baumhäuser sind für ihn ein Ort, der ihn auch nach zahlreichen Übernachtungen immer wieder aufs Neue fasziniert.

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