Blockheide Gmünd mit Wackelsteinen, Themenwegen und Blockheide leuchtet 2026. Tipps für deinen Besuch und den Aufenthalt bei edelførst.

Manchmal liegt das Besondere nicht am Ende einer langen Wanderung. In der Blockheide bei Gmünd stehen große Granitblöcke mitten im Wald und auf offenen Wiesen. Manche wirken, als wären sie dort abgelegt worden, andere erinnern an Pilze, Brotlaibe oder Tiere. Einige liegen auf einer so kleinen Auflagefläche, dass sie als Wackelsteine bekannt geworden sind.
Die Blockheide ist bei unseren Gästen seit Jahren ein beliebtes Ausflugsziel. Sie lässt sich ohne großen Aufwand besuchen, bietet kurze und längere Wege und fühlt sich zu jeder Jahreszeit anders an. Im Spätsommer kommt mit „Blockheide leuchtet“ noch ein Abend hinzu, an dem Lichtkunst, Musik und Granit aufeinandertreffen.
Was macht die Blockheide Gmünd besonders?
Die Blockheide verbindet Wald, Wiesen, kleine Teiche und auffällige Granitformationen auf engem Raum. Gerade dieser Wechsel macht einen Spaziergang dort angenehm. Du gehst ein Stück durch schattigen Wald, trittst hinaus auf eine offene Fläche und stehst wenig später vor einem Felsen, der seit sehr langer Zeit Wind und Wetter ausgesetzt ist.
Die runden Formen entstanden durch Verwitterung des Granits. Wasser drang entlang von Klüften in das Gestein ein, löste nach und nach die Kanten und hinterließ feineres Material, das später abgetragen wurde. Übrig blieben jene abgerundeten Blöcke, die heute so selbstverständlich in der Landschaft liegen. Weitere Informationen zur Landschaft und zum Naturpark findest du bei der Stadt Gmünd.
Du musst die geologischen Vorgänge nicht im Detail kennen, um ihre Wirkung zu spüren. Es reicht, eine Hand auf den kühlen Granit zu legen, die Flechten auf der Oberfläche anzusehen und sich vorzustellen, wie langsam sich diese Landschaft verändert hat.
Wo findest du die Wackelsteine?
Die Wackelsteine sind die bekanntesten Felsen der Blockheide und liegen jeweils auf einer erstaunlich kleinen Auflagefläche. Sie sehen aus, als müssten sie beim nächsten kräftigen Stoß kippen. Tatsächlich bewegen sie sich nur sehr wenig. Gerade deshalb wirkt ein tonnenschwerer Stein plötzlich beinahe leicht.
Einen der bekanntesten Wackelsteine findest du in der Nähe des Aussichtsturms. Weitere liegen an den markierten Wegen durch den Naturpark. Dazwischen begegnest du Formationen mit Namen wie Pilzstein, Christophorusstein oder Koboldsteine. Durch diese Namen beginnt man automatisch, in den Formen eigene Bilder zu suchen.
Nimm dir bei den Steinen ruhig ein paar Minuten Zeit. Die Blockheide wirkt am besten, wenn du nicht nur von Name zu Name gehst. Oft sind es das Moos am Fuß eines Felsens, das Licht zwischen den Bäumen oder eine ungewöhnliche Form, die später in Erinnerung bleibt.
Teufelsbett, Brotlaib und Kobolde
Bei Namen wie Teufelsbett, Teufelsbrotlaib oder Koboldsteine ist schnell klar, dass die Menschen diese Felsen nie nur geologisch betrachtet haben. Um viele Formationen ranken sich Sagen und Erzählungen. Schon die Namen lassen an den Teufel, an versteinertes Brot und an kleine Waldgeister denken.
Welche Fassung man hört, hängt oft davon ab, wer sie erzählt. Genau das macht den Reiz aus. Die Geschichten geben den Steinen eine zweite Ebene, ohne ihre tatsächliche Entstehung zu ersetzen. Auf der Mythologietour kannst du diesen Spuren durch die Blockheide folgen.
Welcher Weg passt zu deinem Besuch?
Vier markierte Themenwege führen durch die Blockheide. Bei der Granittour geht es um das Gestein und seine Entstehung. Die Mythologietour verbindet jene Felsen, um die sich Namen und Erzählungen ranken. Auf der Landschaftskulturtour siehst du, wie Natur und bäuerlich geprägte Flächen zusammenwirken.
Der Marienkäferweg ist mit rund 5,6 Kilometern die längste Runde.
Für einen ersten Besuch reicht oft ein kürzerer Weg rund um den Aussichtsturm und die nahen Granitformationen. Wenn du einen halben Tag mitbringst, ist der Marienkäferweg eine gute Wahl. Die Wege sind überwiegend flach, verlaufen aber über naturbelassene Böden in Wald und Wiese. Nach Regen können Wurzeln, Holz und feuchte Stellen rutschig werden.
Die Blockheide ist kein Ort, für den du sportliche Ziele brauchst. Gute Schuhe genügen. Viel wichtiger ist, dass dein Zeitplan nicht zu knapp ist. Wer immer wieder stehen bleibt, sieht mehr als jemand, der nur möglichst schnell eine Runde abschließt.
Aussichtsturm, Teiche und der 15. Meridian
Rund um den Aussichtsturm liegt einer der lebendigeren Bereiche des Naturparks. Von oben öffnet sich der Blick über die Wälder und Felder der Umgebung. Im ehemaligen Wasserreservoir darunter befindet sich eine Ausstellung zur Entstehung der Wackelsteine. Die saisonalen Öffnungszeiten prüfst du am besten vor deinem Besuch bei der Stadt Gmünd.
Auch abseits des Turms lohnt es sich, den Blick schweifen zu lassen. Kleine Teiche, Wiesen und ruhige Waldstücke geben der Blockheide ihren eigenen Rhythmus. Durch das Gelände verläuft außerdem der fünfzehnte Längengrad, der die Grundlage für die Mitteleuropäische Zeit bildet. Vor Ort ist er sichtbar markiert.
Blockheide leuchtet im August 2026
Vom 27. bis 30. August 2026 findet „Blockheide leuchtet“ statt. Jeweils am Abend verteilen sich Lichtinstallationen, Musik und Projektionen zwischen Wald, Wiesen und Granit. Im wechselnden Licht wirken vertraute Felsen und Wege plötzlich ganz anders.
Viele Gäste von edelførst verbinden ihren Aufenthalt mit dieser Veranstaltung. Die Baumhäuser sind in diesem Zeitraum erfahrungsgemäß früh ausgebucht. Wenn du beides kombinieren möchtest, solltest du Tickets und Baumhaus rechtzeitig buchen. Das aktuelle Programm, Tickets und Hinweise zum Ablauf findest du auf der offiziellen Seite von Blockheide leuchtet.
Die Veranstaltung findet am Abend und im Freien statt. Feste Schuhe und eine zusätzliche warme Schicht sind sinnvoll, auch wenn der Tag davor sommerlich war. Plane lieber etwas mehr Zeit ein. Viele Installationen wirken erst, wenn du ein paar Minuten stehen bleibst.
Warum sich die Blockheide gut mit edelførst verbinden lässt
Die Blockheide und edelførst haben etwas gemeinsam, das für das Waldviertel typisch ist: Granit, Moos und Wald gehören an beiden Orten selbstverständlich zusammen. Unsere Baumhäuser stehen in einem privaten Wald auf dem Gelände eines ehemaligen Steinbruchs. Rund um die Häuser findest du diese Waldviertler Mischung wieder, nur stiller und ganz für dich.
Wenn du länger in der Region bleibst, kannst du die Blockheide mit einer Wanderung im Waldviertel, einem Besuch der Himmelsleiter in Schrems oder dem UnterWasserReich verbinden. Du musst daraus kein volles Programm machen. Ein Ziel pro Tag reicht oft, besonders wenn am Ende eine private Terrasse und der Wald rund um dein Baumhaus warten.
Einen Überblick über die fünf Baumhäuser im Waldviertel und ihre aktuellen Verfügbarkeiten findest du direkt bei edelførst.
Häufige Fragen zur Blockheide Gmünd
Wie viel Zeit solltest du für die Blockheide einplanen?
Für einen kurzen Themenweg, einen Wackelstein und den Bereich beim Aussichtsturm solltest du ungefähr zwei Stunden einplanen. Wenn du den Marienkäferweg vollständig gehst und dir bei den Felsen Zeit lässt, wird daraus leicht ein halber Tag. Für Fotos, eine Pause am Teich oder die Ausstellung solltest du zusätzliche Zeit einplanen.
Wann findet Blockheide leuchtet 2026 statt?
„Blockheide leuchtet“ findet 2026 vom 27. bis 30. August statt. Die Veranstaltung beginnt an allen vier Abenden um 19.30 Uhr und endet um Mitternacht. Aktuelle Informationen zu Programm, Tickets und möglichen Änderungen solltest du vor der Anreise auf der offiziellen Veranstaltungsseite prüfen.
Kostet der Besuch der Blockheide Eintritt?
Der Naturpark ist frei zugänglich. Für den Aussichtsturm und die Ausstellung können saisonale Öffnungszeiten und eigene Konditionen gelten. Veranstaltungen wie „Blockheide leuchtet“ haben separate Tickets. Prüfe diese Angaben vor dem Besuch direkt bei der Stadt Gmünd oder beim jeweiligen Veranstalter.
Welche Runde eignet sich für den ersten Besuch?
Wenn du vor allem die Granitformationen kennenlernen möchtest, ist die Granittour ein guter Einstieg. Für eine längere und abwechslungsreiche Runde passt der Marienkäferweg mit rund 5,6 Kilometern. Die Mythologietour legt den Schwerpunkt auf bekannte Namen und Erzählungen rund um die Felsen.
Lässt sich die Blockheide mit einem Aufenthalt im Baumhaus verbinden?
Ja. Die Blockheide ist von den Baumhäusern von edelførst bei Schrems nach einer kurzen Autofahrt erreichbar und eignet sich für einen halben Tag. Während „Blockheide leuchtet“ wird daraus ein schöner Abendausflug. Danach kehrst du in den privaten Wald und in dein beheiztes Baumhaus zurück.
Ein Tag zwischen Granit und Wald
Für einen guten Tag in der Blockheide braucht es nicht viel: einen Weg durch den Wald, die Hand auf einem kühlen Granitblock und einen Blick über die Landschaft. Wenn du den Tag anschließend in einem Baumhaus ausklingen lassen möchtest, findest du alle Häuser und aktuellen Verfügbarkeiten auf edelforst.at.
Thomas Mang
Geschäftsführer & Gründer
Thomas Mang ist Unternehmer im Bereich Hospitality und Geschäftsführer der edelførst Baumhäuser. Er entwickelt und betreibt mehrere Projekte, die für außergewöhnliche Aufenthalte stehen. Seine größte Motivation ist es, Orte zu schaffen, die Menschen glücklich machen und einzigartige Emotionen vermitteln. Die Baumhäuser sind für ihn ein Ort, der ihn auch nach zahlreichen Übernachtungen immer wieder aufs Neue fasziniert.
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